VerbraucherInnenbildung soll Konzepte politischer Bildung in Richtung aktiver BürgerInnenschaft (active citizenship) ergänzen und wird als wesentlicher Beitrag zur Meinungsbildung in der Gesellschaft gesehen.
Durch das Unterrichtsprinzip Wirtschaftserziehung und VerbraucherInnenbildung stehen Lehrkräfte in allen Unterrichtsgegenständen vor der Bildungsaufgabe, wirtschaftliche Themen sowie Fragen, die für KonsumentInnen von Bedeutung sind, im Unterricht aufzugreifen.
Die Vermittlung von Konsumkompetenz reicht vom Erlernen mit Geld verantwortungsvoll umzugehen, über die Kenntnis der eigenen Rechte und Pflichten als KonsumentIn bis hin zu Gesundheitsfragen. Um die Folgen von Kaufentscheidungen abschätzen zu können, ist es notwendig, ein Verständnis für ökonomische, ökologische und soziale Zusammenhänge zu entwickeln. VerbraucherInnenbildung bezieht somit die Vermittlung der gesellschaftlichen und umweltspezifischen Bedingungen der Produktionserstellung mit ein und beschäftigt sich auch mit den Folgen, die für Gesellschaft und Umwelt daraus entstehen.
Multimedia und weiterführende Links:
Links zu interessanten Internetportalen, Onlinespielen, Filmen etc. finden Sie auf der Seite des Österreichischen Dekadenbüros Bildung für nachhaltige Entwicklung unter www.bildungsdekade.at.
Bildungsmaterialien zur VerbraucherInnenbildung:
Auf der Seite des Unterrichtsministeriums finden Interessierte ein Fülle an Materialien zur Umsetzung im Unterricht: www.bmukk.gv.at